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HOMÖOPATHIE/Allgemeines
In der vom Arzt Samuel Hahnemann vor etwa 200 Jahren begründeten Lehre geht es darum, dem erkrankten Organismus Impulse zu geben, um der gesundheitlichen Störung entgegen zu wirken und so eine Heilung aus sich selbst heraus zu erreichen. In der üblichen 'allopathischen' Medizin werden chemisch definierte Stoffe eingesetzt, welche eine Gegenwirkung auf krankhafte Zustände ausüben. Die Wirkung ist von der angewendeten Dosis abhängig. Im Unterschied dazu werden in der Homöopathie nicht-stoffliche Prinzipien zur Anwendung gebracht. Die Wirkung ist weniger von der eingesetzten Menge sondern hauptsächlich von der Anzahl der Impulse abhängig, die den in seiner Funktion gefährdeten oder gestörten Organismus wieder ins Gleichgewicht bringen.
In sehr genau festgelegten Herstellungstechniken (Potenzierungsverfahren) werden spezielle Arzneiformen - die gebräuchlichsten sind kleine Kügelchen (Globuli) - hergestellt. Mittels einer Kombination aus Buchstaben und Zahlen werden Art und Intensität der Potenzierung angegeben.
Als Ausgangsstoffe für homöopathische Zubereitungen kommen pflanzliche, aber auch mineralische und tierische Substanzen in Frage.
Hahnemann und seine Nachfolger wurden von der sogenannten Schulmedizin jahrzehntelang heftig angefeindet. Heute ist ihre Heilmethode allgemein anerkannt und wird von vielen Ärzten als zusätzliche (komplementäre) Methode gerne herangezogen. Sogar in die Intensivbehandlung hat die Homöopathie erfolgreich Einzug gehalten.

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ESSENZEN/Allgemeines
Ähnlich wie homöopathische Mittel wirken Essenzen aufgrund von unstofflichen Vorgängen. Mittels unterschiedlicher natürlicher oder technischer Abläufe gehen die Eigenschaften des Ausgangsmaterials aufein Medium (zumeist Wasser) über und werden mit diesem zur Anwendung gebracht. Die gebräuchlichsten Arzneiformen sind flüssig und werden tropfenweise eingenommen. Es gibt auch bewährte topische Mittel (Salben)
BACHBLÜTEN
Der englische Arzt Edward Bach hat sich mit natürlich enstandenen Essenzen (Tautropfen auf Blüten von Wiesenpflanzen) beschäftigt und daraus eine Therapie entwickelt, welche besonders auf Gemütsempfindungen und Stimmungsschwankungen abgestellt ist. Mit den Bachblüten steht eine sehr individuelle Behandlungsmethode für seelische Mißbefindlichkeiten zur Verfügung, die sogar der jeweiligen Tagesverfassung flexibel angepaßt werden kann.
Selbstverständlich hat die Therapie nach Edward Bach ihre Grenzen. Patienten, die psychologischer oder psychiatrischer Behandlung bedürfen, sollten jedenfalls dabei bleiben (viele Geisteskrankheiten resultieren aus einer Stoffwechselstörung und können daher - ähnlich dem Insulinmangel des Diabetikers - nur durch laufenden Ersatz der ausgefallenen Substanzen erfolgreich behandlet werden).

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